Eigentlich sind wir sehr entspannt, was die Ausstattung für einen Roadtrip angeht, aber diese zehn Dinge sind für uns persönlich überlebensnotwendig. *einAugezukniep* 

All diese kleinen Helferlein brauchen wir, um bei einem Roadtrip klar zu kommen. Damit sind die wichtigsten Dinge abgedeckt, wir finden den Weg, einen Schlafplatz und nachts die Toilette. Und noch einiges mehr. Schau selbst:

Wikicamps App

Die App Wikicamps haben wir uns schon vor ein paar Jahren gewünscht. Sie hat mittlerweile den Camp 8 abgelöst. Dieser Campingguide war früher das Nonplusultra, aber Wikicamps ist durch den nutzer-generierten Inhalt einfach aktueller und auch günstiger. Mit dieser App finden wir immer einen günstigen oder sogar freien Schlafplatz. Sogar freie Duschen und Toiletten sind mit aufgeführt. Die Karten und Infos kann man sich runterladen und offline benutzen. Das aller-aller-aller-wichtigste Tool für einen Roadtrip in Australien. Lest nicht nur die wichtigen Details, sondern auch immer die Kommentare der anderen Nutzer, dort stehen immer die wichtigsten Infos drin.

Erste-Hilfe-Set

In Australien gibt es keine Pflicht einen Verbandskasten im Auto mitzuführen, deshalb sind auch Mietwagen oft nicht damit ausgestattet oder man muss das First Aid Kit extra mieten. Diese First Aid Kits kosten leider auch in der Pharmacy viel Geld. Weshalb auch wir uns lieber in Deutschland damit eindecken. Dieses hier ist klein und handlich, hat aber das nötigste dabei.

Filter-Wasserflasche

Leider ist das Trinkwasser in Australien mit Chlor versetzt und da ich keine Lust habe Wasser mit Schwimmbadgeruch zu trinken, benutze ich diese Trinkflasche mit Wasserfilter von Brita. Die Filter kann man auch in Australien kaufen. Ich habe diese Flasche auch gerne während eines Flugs dabei, da ich sie mir unterwegs einfach am Wasserhahn auffüllen kann. Während des Roadtrips könnt ihr euren Wasserkanister mit Leitungswasser auffüllen und habt mit der Trinkflasche immer gefiltertes Wasser. Es gibt auch in Städten immer wieder Trinkbrunnen, an der ihr eure Flaschen auffüllen könnt. Das spart nicht nur Plastik sondern auch Geld.

Inverter (Spannungsumwandler)

Einen Inverter braucht ihr, um 12V in 230V umzuwandeln und euer Notebook auch unterwegs aufladen zu können. Wir haben in unserem Camper einen 300W Inverter direkt an die zweite Batterie angeschlossen und betreiben damit unseren Fridge-Freezer (Kühlschrank) und laden sämtliche elektronische Geräte. Falls in eurem gemieteten Camper keine Steckdose vorhanden ist, macht ihr euch mit einem Inverter unabhängig und kannt euch Geld für eine powered Campsite (Stellplatz mit Strom) sparen. Bringt ihr diesen aus Deutschland mit, könnt ihr dazu auch noch einen Adapter sparen. Hier kosten die günstigsten ab $60 bei Super Cheap Auto, Jaycar oder BCF.

USB-Ladegerät

Im Zigarettenanzünder haben wir noch ein USB-Ladekabel, um Smartphone, Tablet und MP3-Player aufladen zu können. Da wir im VW Bus nur einen Zigarettenanzünder haben, hat unser USB-Ladegerät noch 2 x 12V-Anschlüsse, um auch das Navi betreiben zu können.

In unserem neuen Geländewagen gibt es 2 Zigarettenanzünder; wir nutzen deshalb so ein USB-Ladegerät mit 2 USB-Anschlüssen. Seid ihr ohne Notebook unterwegs reicht euch vielleicht so ein USB-Ladegerät völlig aus.

Campingstühle

In Australien ist zwar vieles teuer, aber Campingstühle sind es nicht. Ihr findet bei Kmart, BigW und auch manchmal bei Woolworth / Coles günstige, klappbare Campingstühle für ca $5. Falls ihr etwas mehr Komfort möchtet, schaut einfach mal bei BCF oder Rays Outdoor vorbei, dort haben wir auch unsere Stühle gekauft.

Hörbücher und meine Empfehlung “Kulturschock Australien”

In Australien müsst ihr schon mal lange Strecken hinter euch bringen. Vor allem als ich alleine unterwegs war, habe ich gerne Hörbücher gehört. Das Buch “Kulturschock Australien” habe ich vor unserer Auswanderung gelesen, um mich schon etwas auf die Eigenarten der Australier einzustellen. Ich denke, wenn ihr es hört, während ihr in Australien unterwegs seid, wird euch dieses Buch einiges über Australier aufzeigen, was dir sonst entgangen wäre.

Feucht- und Reinigungstücher

Es kommt immer mal wieder vor, dass wir irgendwo übernachten, wo es kein fließendes Wasser gibt. Und ich habe dann oft keine Lust mich umständlich mit Wasser aus dem Kanister zu waschen oder die Solardusche auszupacken. Eine Alternative sind Feuchttücher, damit mache ich dann eine Katzenwäsche. Fürs Gesicht habe ich noch Reinigungstücher von Nivea, die gibt es nämlich auch in Australien. Damit bekomme ich auch mein Make-up entfernt, falls ich mal welches trage.

Hand-Desinfektionsgel

Nicht alle Toiletten in Australien haben fliessendes Wasser oder Seife, deshalb haben wir immer Desinfektionsgel im Türfach griffbereit. Es gibt einfach ein besseres Gefühl mal zwischendurch seine Hände zu erfrischen.

Kontinentalkarte Australien

Als wir unseren ersten Roadtrip geplant haben, habe ich auf einer riesigen Karte unsere Route geplant und eingezeichnet. Sie ist auch sehr nützlich falls einen alle elektronischen Geräte im Stich lassen, um zu navigieren. Um sich in Städten zurechtzufinden, ist sie natürlich nicht geeignet. Da nutze ich lieber Google Maps. Wir haben auch immer noch unseren Camp 7 in Gebrauch, da ich nicht immer mein Datenvolumen fürs Navigieren aufbrauchen möchte. Und das Kartenmaterial im Camp 7 von Hema ist einfach echt das beste für Australien.

Paul’s Tipps: Lonely Planet

Paul liebt es, wenn ich auf dem Beifahrersitz sitze und ihm aus dem Lonely Planet vorlese. Ich habe mir letztens sogar wieder eine Papierversion gekauft, weil ich es vermisst habe, darin zu blättern und Ort zu markieren, die ich noch gerne sehen möchte. Auch wenn es noch einige andere Reiseführer gibt, gefällt mir der Lonely Planet am besten. Es steht einfach alles wichtige drin.

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Stirnlampe

Und das Wichtigste kommt zum Schluss: Die Stirnlampe. Wir brauchen sie täglich und auch wenn es etwas lustig aussieht, wenn ich sie aufhabe, möchte ich sie nicht missen. Sie begleitet mich auf dem nächtlichen Gang zur Toilette. Leuchtet mir beim Kochen im Dunkeln und ist meine Leselampe. Mit dem Modell Black Diamond haben wir sogar schon auf nächtlichen Streifzügen einiges an Wildlife entdeckt. Ein absolutes Must-Have!
Das waren unsere Roadtrip Essentials, die wir immer dabei haben. Vielleicht braucht ihr nicht soooo viele Ladegeräte, aber da wir auch von unterwegs arbeiten, ist Strom für uns quasi überlebensnotwendig.

Sonnige Grüße,

Dani & Paul

Was darf auf deinem Roadtrip nicht fehlen? Ab damit in die Kommentare.

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